Eruption disruption ios 7

Kleines Update zur N26-Story und zu einem gerade aktuell ziemlich pikanten Detail. Im letzten Monat ist nämlich laut Informationen von Gründerszene der CTO und Co-Geschäftsführer Christian Rebernik von Bord gegangen. Der Posten des CTO (Chief Technology Officer) ist bislang noch nicht neu besetzt worden, was N26 jetzt aber ändern möchte.

Einen Wunschkandidaten scheint es da aber nicht zu geben, denn man sucht ganz gewöhnlich per Stellenausschreibung nach einem neuen Menschen für diese Position. Der CTO ist speziell bei N26 der wichtigste Job im Unternehmen überhaupt: Rebernik ist quasi der Kopf hinter der N26-App und gerade nach den letzten Tagen kann sich der neue CTO des Unternehmens sicher sein, dass er ein äußerst schwieriges Erbe antritt.

In der Stellenausschreibung heißt es bei den Aufgaben des neuen CTO u.a.: „Share the N26 tech success and represent N26 at conferences“ – sieht so aus, als ob N26 nicht nur einen Technischen Direktor sucht, sondern sich aktuell auch um einen Shitstorm-Experten bemüht, der auf den nächsten Konferenzen sicher ein paar heikle Fragen zu der App seines Vorgängers zu beantworten haben wird. Der Claim des Unternehmens „The work you do today will make a difference tomorrow“ erscheint jedenfalls plötzlich in einem ganz anderen Licht.

Gerhard Altmann, Senior Director Global Manufacturing Industry Practice bei SAS, reflektiert die Bedeutung von BigData, Sensoren und der Cloud in der Industrie 4.0 .

Die heutige Generation von Werkzeugmaschinen ist in der Regel in der Lage, Daten bereit zu stellen. Eine Umstellung bei den produzierenden Unternehmen kann und wird natürlich nicht schlagartig passieren. Werkzeugmaschinen haben häufig eine Lebensdauer von bis zu zehn Jahren. Daher wird es eine stufenweise Migration zu der Generation von „ Industrie 4.0 Werkzeugmaschinen “ geben. Das bedeutet aber nicht, dass Unternehmen warten müssen, bis alle Maschinen umgestellt sind. Bereits heute sind viele Daten von der bestehenden Sensorik vorhanden. Diese gilt es zu sammeln, zu verstehen und zu nutzen, um diese für ausführbare Handlungen einzusetzen.

Um eine einheitliche Kommunikation sicherzustellen, ist eine Normung unabdingbar. Heute sind wir davon noch ein wenig entfernt. Auf der einen Seite ist es sicherlich eine Herausforderung, die generierten Daten einzusammeln, um sie dann zu verarbeiten. Eine weitere ist allerdings der Sensor selbst. Viele Sensoren haben ein Rauschen und liefern nicht immer exakte Werte. Aber selbst wenn die Sensoren exakte Werte liefern, dann wird das Datenvolumen die nächste Herausforderung. Haben wir heute vielleicht 10 Sensoren an einer Werkzeugmaschine, dann sind es morgen vielleicht 100 oder mehr.


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